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Sonntag, 2. Oktober 2016

Herbstgedanken

Der Ruf

Still und einsam
Klagt das Tal
Über das drückende Spiel
Der Nebelgeister hinaus

Stumm und irr
Bleibt der Schrei
Des Mannes

Die kraftlose Stimme
Enthebt der tobende Gesell
Achtlos der Wirkung

In den Sturm
In das Wüten
Gehetzt
Er schreit

Kein Ton
Kommt
Von seinen kalten
Lippen

Nur der Wind
Der ihm unablässig
Antwortet
Still und einsam:

Geh hin - Es ist Zeit


Montag, 22. August 2016

Wenn's mal wieder länger dauert..

Entschlossene Unentschlossenheit


Ich kann nicht!
                                               Du musst!      
Nein, ich will nicht!
                                               Willst nicht müssen?
Nein, will dürfen!     
                                               Dann darf!
Müssen?        
                                               Nein, du darfst wollen. Ist kein Müssen!
Ich müsste also wollen?
                                               Du solltest wollen!
Aber ich will nicht sollen
                                               Jetzt will endlich!
Muss ich?
                                               Du kannst
Ich kann aber nicht!
                                                    ...         

Samstag, 16. Juli 2016

Sonnenschein, jetzt!

Morgen

Wolken fliegen
An Schnüren weiß
Hell erleuchtet
Das Treiben der Musikanten

Das Orchester
Bunter Köpfe
Duftend
Himmelwärts tönt

Sacht
Die Halme schimmern
Wogend ein Meer
Aus Kristallen

Ein Ton
Durch das Weite rauscht
Erfüllt
Vom Tau des Morgens

Getragen
Von den Schwingen
Gegrüßt
Von den Strahlen

Ein Tanz
Duftender Farben
Im silbernen Schein
Das Wogende frischt

Warm
Die Strahlende
Das Meer
Summender Boten bespielt

Leuchtend
Aus kristallenen Kelchen
Das Konzert
Himmelwärts steigt

Getragen
Gefühl von unsichtbaren Wegen
Gestimmt
In einzig Ton

Leuchtend
Der Morgen
Zu Glanze
springt

Im farbigen Augenblick

Montag, 6. Juni 2016

Restart?

Anfang

Sei wachsam auf der Reise
Und du findest letztlich
Was kein anderer
Anzutreffen vermag

Lass dich treiben
Im Meer der Erinnerung
Vom Winde der Zeit
Zum Ufer der Wahrheit

Doch glaube an das
Was öffnet
Die Pforte zum Glück

Wo Blume blüht
Stern erstrahlt
Die Seele wurzelt

Finde Es
Im Hort des Glücks
Dort


Wo alle Reise beginnt

Mittwoch, 13. April 2016

Wolle Rose kaufen?

Die Blume

Schönheit lächelt
Nicht nur lebhaft
Aus der Natur einer Rose

Sie erscheint auf allen Wegen
Sie bezaubert
In vielen Formen

Zieht ein jeden
In den Bann
Der sie erblickt

Birgt im Kern
Den leibreizenden Duft
Ihrer Blüte

Lässt Gedanken fliegen
Durch wogend Wolken
Schillernd

Das Bild Ihrer
Ihr Liebreiz
In Ihm zufrieden
Ruht


Sonntag, 13. März 2016

Hallo, Frühling!

Erwachen

Wenn's lieblich blüht
Üb'all so zierlich fein
Des Menschen Herz erfüllt
Mit Freude, Wonn und Heiterkeit

Die hilft zu überbrücken
Kalte Zeiten, Schmerz und Trauer
Die ein' erdrücken

Da sinnt man gern
An dies Meer der Farben
Ist's so erquickend frei
Den Geist im Satten Spiel
Zu baden

Bald blitzt auch schon
Knosp' so grün
Nun naht die Zeit so schön
Wo jeder lieblich munter
Leben preist

Freudig durch schillernd
Grase reist